Einheitlicher Bildungsgang von 0 bis 18.
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Die Geschäftsstelle der LAG BaWü ist der
schulübergreifende Ansprechpartner und zentrales Auskunftsorgan für alle an der
Waldorfpädagogik Interessierten im Land:
Für Eltern auf der Suche nach der
passenden Schule für ihre Kinder als auch für Vertreter von Medien und
Verbänden.
Umgekehrt ist die Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft aber auch Sprachrohr der
Schulen, und zwar nicht nur gegenüber den Medien, sondern auch gegenüber der
Politik und den Verwaltungen.
In der gegenwärtigen Phase der Schul- und
Bildungspolitik sind vielfältige Veränderungen im Gespräch. Hier haben die
Waldorfschulen gegenüber den staatlichen Schulen eine differenzierte
Sichtweise. Die Landesarbeitsgemeinschaft koordiniert die Themenfelder und
achtet auf eine gemeinsam getragene Position aller Mitgliedsschulen gegenüber
der Öffentlichkeit.
Die LAG BaWü stellt das
Bindeglied zwischen den einzelnen Waldorfschulen in Baden-Württemberg und dem Bund
der Freien Waldorfschulen e.V. dar.
Sie achtet darauf, dass nur solche Schulen sich Waldorf- oder Rudolf-Steiner-Schule nennen, die nach positivem Votum ihrer Region Mitglied im der Landesarbeitsgemeinschaft und im Bund der Freien Waldorfschulen werden. Um die Qualität einer neu gegründeten Schule zu gewährleisten, hat sie Gründungsberater. Diese begleiten den Prozess der Schulneugründung und sorgen dafür, dass eine bestehende Schule mit Erfahrung zur Begleitung und Betreuung bereit ist.
Die laufenden Geschäfte werden durch zwei Landesgeschäftsführer und das Sekretariat geführt. Der Sitz der Geschäftsstelle befindet sich in Stuttgart.
Geschäftsführer:
Chri. Maier (Rechtsfragen, Organisation)
Christian B. Schad (Öffentlichkeitsarbeit)
Der Vorstand (Sprecherkreis) hat bis zu acht Mitglieder. Er vertritt die Interessen der Mitgliedsschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Er wird für drei Jahre gewählt. Ihm gehören Lehrervertreter, Elternvertreter, Geschäftsführer sowie ein Hochschulvertreter an. Der Sprecherkreis tagt einmal pro Monat und arbeitet ehrenamtlich.
Die Regionalkonferenz ist das oberste Beratungs- und Beschlussorgan. Sie wählt den Sprecherkreis. Jede Mitgliedsschule entsendet einen Vertreter. Neben den stimmberechtigten Delegierten der Schulen sind außerdem vertreten: Geschäftsführer, Elternvertreter, Schülervertreter, Vertreter heilpädagogischer Einrichtungen, Mitglieder der Bundeskonferenz sowie jeweils ein Vertreter der Freien Hochschulen Stuttgart und Mannheim. Die Regionalkonferenz tagt einmal im Monat und erteilt Arbeitsaufträge an Sprecherkreis, Geschäftsstelle und Arbeitsgruppen. Die Kosten für die Aufgaben der LAG BaWü tragen die Mitgliedsschulen durch Umlage.
In der Geschäftsführerkonferenz arbeiten die Geschäftsführer der Schulträgervereine zusammen. Sie beraten die Regionalkonferenz und den Vorstand in Wirtschaftsfragen.
Der Landeselternrat vertritt die Interessen der Eltern der Mitgliedsschulen. Er berät die Gremien aus Sicht der Eltern.
Im Landesschülerrat sind die Schülervertretungen organisiert.
Schulinitiativen zur Neugründung einer Waldorfschule werden von den Gründungsberatern begleitet und beraten.
Arbeitsgruppen: In verschiedenen Landesfachkonferenzen werden fachspezifische Themen bearbeitet, wie beispielsweise Prüfungsaufgabenerstellung oder gemeinsame Fortbildungen.
Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg e.V. - Libanonstr. 3 - 70184 Stuttgart
Landesverband der 57 Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg